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Wo meine Fitness-Begeisterung ihren Ursprung hat

Ich bin ITler mit Herz und Seele. Wobei ich selbst das noch etwas genauer umschreiben muss, denn das Bild eines ITlers führt schnell dazu jemanden zu sehen, der immer, nur und überall mit Technik zu tun hat und sich ein Leben ohne diese nicht vorstellen kann. Genau das ist nämlich NICHT der Fall bei mir. Im Gegenteil verstehe ich IT, Technologie und alles Drumherum eher als einen Mittel zum Zweck, um uns den Alltag leichter zu gestalten. Mein Idealbild ist es, dass alles in meinem Haus und drumherum automatisch und ohne jeglichen, menschlichen Eingriff funktioniert, man sich um die ganzen Kleinigkeiten keine Gedanken mehr machen muss, sich so auf den Kern, auf das eigentliche Leben und den Genuss ebendessen konzentrieren kann.

Ähnlich ist es auch mit Fitness und Training. Denn ich habe sehr wohl am eigenen Leib erlebt, wo es mich hinführt, wenn ich mich nicht ausreichend bewege und meinen Körper zu sehr vernachlässige: Ins Krankenhaus. Meine Nierensteine und die diesbezüglichen Klinikaufenthalte sind mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Diese, die Schmerzen, die Eingriffe, die zahllosen Tage, in denen ich mich rumquälen durfte und nichts Produktives tun konnte, waren halt einfach ein Verlust von Lebensqualität. Doch nicht nur diese sind es, die „kosten“ und mich dazu bewogen haben, etwas für meine Gesundheit zu tun und zu trainieren: Es ist auch der Rest meiner Gesundheit, der profitiert.

Ein wirkliches „Leichtgewicht“ bin ich leider seit meiner Schulzeit nicht mehr. Vorher war ich das – habe damals aber auch fast täglich den Drahtesel bemüht, um zur Schule, zum Einkaufen, in die Stadt – kurz: Überall hin zu kommen. Erst mit dem eigenen Wagen, dem Studium, dem Stress um die Krankheit und die Tode meiner Eltern herum habe ich mich „fallengelassen“, hat der Stress, die mangelnde Zeit, einfach alles an meiner Gesundheit genagt. Diäten dagegen bringen nicht viel – und eine dauerhafte und vollständige Ernährungsumstellung kann und will ich nicht durchziehen – einfach, weil es viel zu viele dieser „ungesunden“ Nahrungsmittel gibt, die ich zumindest hin und wieder gern konsumieren möchte und man schlicht viel zu viele Kompromisse eingehen müsste. Der einzige Weg, das zu kompensieren, ist eben, bei der Ernährung möglichst nahe am Optimum zu sein und den Rest dann eben mit Fitness, mit Muskelaufbau und sonstigem Training zu kompensieren.

Und natürlich freue ich mich über meine Erfolge beim Training. Bestzeiten und sonstige Erfolge feiere ich gern und regelmäßig. Sie sind quasi mein zusätzlicher Antrieb, besser zu werden, so dass ich vielleicht, in einem oder zwei Jahren, wenn ich in den Spiegel schaue, jemanden erblicken kann, zu dem ich ein „jo, ganz okay“ sagen kann.

Published inGedankenfürze

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