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Es ist ein wenig schade…

Die mir selbst angelegten Fesseln, mit denen ich sowohl mich, wie auch alle anderen zu schützen gedenke – denn ich will niemanden unnötig mit meinen persönlichen Befindlichkeiten belasten oder in Dinge hereinziehen, die denjenigen nichts angehen (sollten) – bedeuten nämlich auch, dass so viele Dinge ungesagt, so viele, wertvolle Informationen unerzählt bleiben. Es schmerzt mich beispielsweise zu sehen, wie Monat für Monat Bilder von einem meiner Charaktere gezeichnet werden, die entweder thematisch in Richtungen gehen, die so nicht mehr passen oder – und das ist in der Hauptsache der Fall – gar keine Entwicklung widerspiegeln. Dabei sind die Geschichten jener Charaktere so lang und umfassend, dass ich, als ich an anderem Ort unter anderem Namen nur eine Spur einer der vielen Welten, die ich erschaffen habe, den Lesern eröffnete, in weit aufgerissene Augen und Münder blicken durfte.

Doch auch wenn mich wirklich schmerzt, diese Stagnation mit anzusehen – ich halte meinen Schwur, mein Versprechen. Das ist Ehrensache, das ist Teil meiner Natur. Und ja, ich hasse mich manchmal selbst dafür.

Published inGedankenfürze

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