Die Eistigerin

Wandern im Schnee…und viel zu wenig an

Wenn Leidenschaft und das Bedürfnis, vor Menschen zu flüchten, zu groß wird, macht man schonmal dumme Sachen. Samira hat in ihrem Leben schon viele dumme Sachen gemacht – doch diese hier ist zur Abwechslung mal ihre eigene, freie Entscheidung. Auch wenn ihr nicht ganz klar gewesen sein dürfte, wie die Konsequenzen wohl ausgehen mochten…

Für die nicht eingeweihten Betrachter kurz der Hinweis: Sie stammt vom indischen Tiger ab, wurde selbst in Indien geschaffen; in einer Region, in der es selbst im Winter in der Nacht nicht wesentlich unter 20 Grad kühl wird. Sie hat zwar, wie man sehen kann, nun deutlich mehr Fettreserven und damit eine bessere, natürliche Isolation, als sie es EIGENTLICH gehabt hätte, aber dennoch ist das, wo sie ist und wie sie dort herum läuft, ERHEBLICH zu kalt für sie. Denn ja, sie trägt auf diesem Foto wirklich nur ein T-Shirt, Jeans nebst Jeanshose, ihre Turnschuhe und einen Schal. Das wars – mehr bzw. wärmere Kleidung hat sie nicht. Und nein, auch wenn es auch unter Menschen genug Leute gibt, die im Winter mit Turnschuhen herum rennen, ist es doch eine recht dumme Idee, sowas bei Eis und Schnee auf eben genau so einer Oberfläche zu machen. Das hat sie, wie man auf dem Bild nur erahnen kann, auch schon festgestellt, als sie nämlich ausgerutscht ist und sich auf die Seite gelegt hat, ihre Hose an besagter Seite nun sichtlich durchweicht und damit noch ein wenig kälter ist.

Da hilft es auch nicht, dass sie am Warnschild vor Erdrutsch einfach vorbei gegangen ist. Der Grund ist simpel: Sie kann nun einmal eben nicht lesen. Somit hat sie auch dieses Warnschild schlicht nicht verstanden, geht weiter – und damit wohl unaufhaltsam in ein Gebiet, wo der Boden locker und noch viel rutschiger ist.