Brüste – ungewöhnliche Oberweite

  1. Allgemeines
    Humanoide sind zwar eine genetische Kreuzung zwischen Mensch und Tier, in allen Gensequenzen sind die Geschlechtsorgane jedoch bewusst reduziert worden (abgesehen von den wenigen Humanoiden, die explizit als „Spaßobjekte“ in Freudenhäusern erschaffen wurden – was aber nach einer UN-Resolution offiziell verboten wurde). Daher haben weibliche Humanoide normalerweise kaum Oberweite, die den Namen verdient.
  2. Was passiert ist
    Im Wesentlichen waren die genetischen Anlagen bei Samira die selben, wie bei allen anderen Humanoiden. Von ihrem eigentlichen, genetischen Code her sollte sie keine nennenswerte Oberweite haben. Allerdings wurde sie mit Beginn der „Pubertät“ unter hochkonzentrierte Anabolika und künstliche Hormone gesetzt – mit dem Ziel, ihre eh schon beachtliche Muskelmasse noch weiter zu vergrößern. Dieser Chemiecocktail hat ihren eigenen Hormonhaushalt KOMPLETT aus der Bahn geworfen. Als sie aber schließlich vor einem Wettbewerb des Dopings überführt wurde und so im Gulag gelandet ist, folgte der harte, kalte Entzug von allen Drogen, während in ihrem Körper die eigenen Hormone noch immer Kirmes spielten. Um gegen die Massen an falschen Hormonen anzukommen, produzierten die Nebennieren in einer Fehlfunktion eine viel zu große Menge weiblicher Hormone, die ihren Körper in Rekordzeit vom maskulin wirkenden Muskelmonster auf weiblich „umbauen“ ließen.
  3. Details
    Während Samira mit 14 Jahren noch „flach wie ein Brett“ war, trug sie mit 16 Jahren bereits eine beachtliche Oberweite von 85F. Gemessen an einem Menschen wäre die Zahl beachtlich, jedoch muss man hier die Körpergrößenverhältnisse beachten: Ein 85F bei ihrer Statur entspricht so etwa einem C bei einer Menschenfrau was ziemlich genau dem „Durchschnitt“ entspräche. Für Humanoide jedoch, bei denen Weibchen normalerweise im Bereich von A oder B liegen (und damit, wenn man wieder die Menschenfrau zum Vergleich nähme, „Platt wie eine Tischplatte“ wären), sind ihre Brüste geradezu enorm. Die Brüste sind jedoch nicht etwa weich oder „lose“, sondern überaus fest – ihr Körper hatte die entsprechende Größe eben nicht vorgesehen.
  4. Auswirkungen
    So sehr andere die Oberweite von Samira wohl aus schön oder attraktiv bezeichnen würden, so sehr „stört“ sie sich selbst daran. Anderen – insbesondere männlichen Menschen – gegenüber verbirgt sie ihre Brüste so gut es geht unter Kleidung, wählt lieber funktionale und weite Oberteile (wenn sie denn die Wahl hat), geht auf der Arbeit gar so weit, ihre Brüste mit bewusst viel zu enger Kleidung so flach wie nur irgend möglich an ihren Körper zu drücken, damit diese wirklich verschwinden. Dabei ist jedoch störend, dass die Brüste überdurchschnittlich berührungsempfindlich sind.
  5. Prognose
    Die für Humanoide überdurchschnittlich ausgeprägten Brüste sind nur ein Symptom für das völlig aus dem Ruder gelaufene Hormongleichgewicht, das in ihrem Körper viel mehr falsch gemacht hat, als nur die Brüste wachsen zu lassen. Sie spürt es zwar nicht bewusst, hat die Auswirkungen eher auf verdorbene Lebensmittel oder andere Aspekte ihres nicht wirklich gesunden Lebensstils geschoben, aber während nahezu alle anderen Humanoiden bewusst steril in den Laboren erschaffen werden, um Vorgänge, wie sie in Australien ablaufen (dort vermehren sich die Humanoiden in dem ihnen überlassenen Landstrich nämlich) zu unterbinden, ist Samira in der Tat seit kurzem zeugungsfähig.